Die perfekte Befestigung für Kletterpflanzen

Eine perfekt gepflegte Fassadenbegrünung schmeichelt jedem Auge und führt bei allen Betrachtern zu einer außergewöhnlichen Faszination. Um dies jedoch zu erreichen, muss erst einmal einiges an Arbeit investiert werden. Auf was hierbei geachtet werden muss und welche Pflanzen sich in welchem Fall eignen, verrät die Internetseite http://www.gartus.de/fassadenbegrünung/. Dort erhält man die ersten wichtigen Informationen, wenn man sich mit diesem Thema auseinander setzen möchte. Wir wollen in unserem Beitrag die zwei beliebtesten Befestigungsmöglichkeiten erläutern.

Holzspaliere passen immer

Die klassische Befestigungsart für Kletterpflanzen ist das Holzspalier. Früher wurde dies nur in vertikaler Form angebracht, mittlerweile gibt es ausgeklügelte Gittersysteme. An diesen Holzspalieren kann sich eigentlich jede Pflanze festhalten und so weit hochklettern, wie das Holzgitter dies zulässt. Die Latten haben hierbei einen Abstand von durchschnittlich 25 Zentimeter zueinander – natürlich abhängig von der Pflanze, die verwendet werden soll. Daher gibt es auch Spaliere mit einem Lattenabstand von 15 und 40 Zentimetern. Logischerweise werden zusätzlich mindestens zwei Latten benötigt, die horizontal montiert werden: Oben und unten, manchmal sogar zwischendurch. Alle Latten haben eine quadratische Form und deren Ende kann nach Lust und Laune gestaltet werden.

An diesen Holzspalieren können sich die meisten Pflanzen selbst hochziehen, andere wiederum müssen angebunden werden.

Rankgitter aus Metall

Die moderne Form der Holzspaliere sind die Rankgitter aus Metall. Diese gibt es in unterschiedlichen Ausführungen und passen sich der Verwendungsart an. Viele möchten nur einen kleinen Teil ihrer Fassade bepflanzen, weshalb es auch kleine Wandgitter gibt. Die Gittermatten hingegen haben kurze Abstände zwischen den Stäben und eignen sich für einen sehr dichten Bewuchs. Viele Besitzer älterer Häuser nutzen ihre Kreativität und lassen die Pflanzen an bereits vorhandenen Schutzgittern aus Metall hochklettern.

Beide Systeme müssen jedoch an die Wand montiert werden. Der Fachhandel bietet hierzu natürlich das passende Montagezubehör an, damit auch wirklich alles an Ort und Stelle bleibt. Wer seine Fassade durch die Montage nicht beschädigen möchte, der könnte zu den Pflanzkübeln greifen, in die ein Holzgitter gesetzt wird. So kann die Pflanze nach oben klettern, ohne dass ein System an der Wand befestigt ist. Alternativ gibt es die freistehenden Rankgitter, die eigentlich als Sichtschutz kreiert wurden. Wer möchte, kann diese aber auch nahe an die Hauswand stellen. So sieht es dann aus, als wenn die Pflanzen direkt an der Wand Hochwachsen würden, es verbleibt jedoch ein kleiner Abstand zur Wand. Vielleicht gar nicht so schlecht, wenn man bedenkt, dass viele Insekten die Chance nutzen, über die Pflanzen in die Wohnung zu kommen. Der Abstand zur Wand könnte ein Eindringen über die Fenster verhindern.