Lohnt sich die Renovierung alter Häuser?

Alte Häuser werden oft zu einem Spottpreis verkauft oder gar zwangsversteigert. Dies stellt eine gute Möglichkeit dar, günstig an ein Eigenheim zu gelangen. Allerdings muss man hierbei oft Vorsicht walten lassen, da insbesondere ganz alte Häuser oft vom Schimmel belagert sind. Dies liegt einfach daran, dass die Bauweise früher anders als heute war und aus diesem Grund immer wieder Feuchtigkeit in das Mauerwerk eindringen kann.

Das gleiche Problem tritt dann auf, wenn ein Haus über einen längeren Zeitraum hinweg nicht bewohnt war und genau aus diesem Grund nicht mehr gelüftet wurde. Ob es sich lohnt, solche Häuser zu renovieren, kann natürlich nicht gesagt werden. Dies hängt von sehr vielen individuellen Faktoren ab. Wir möchten jedoch ein paar Informationen verraten, was Sie selbst in die Hand nehmen könnten, um beim Renovieren zu sparen.

Fenster und Türen selber ausbauen

Meistens wurden früher sehr kleine Fenster eingesetzt, die keinesfalls mehr dem heutigen Standard entsprechen. Gleiches trifft auf die Qualität der Fenster zu, die in der Regel bei älteren Häusern nicht mehr dicht sind und zu unnötig hohen Heizkosten führen. Daher können Sie problemlos die alten Fenster selbst herausreißen. Sollten Sie hierbei das Mauerwerk beschädigen, stellt dies kein Problem dar. Das Mauerwerk müsste zum Teil sowieso heraus, um größere Fenster einsetzen zu können. Ebenso verhält es sich mit den alten Türen. Auch diese können Sie selbst ausbauen.

Die Terrasse erneuern

Wenn Sie über das handwerkliche Geschick verfügen, so können Sie die Terrasse selber erneuern. Entfernen Sie den alten Belag und auch das Kies- oder Erdwerk darunter. Stellen Sie selbst einen neuen Untergrund her und legen Sie darauf zum Beispiel geschmackvolle Fliesen, die je nach Farbton und Aussehen ein anderes Ambiente erschaffen. Eine Schritt-für-Schritt Anleitung zum Verlegen eines Terrassenbodens mit Fliesen erhalten Sie hier.

Vorsicht vor einem alten Balkon

Ein alter Balkon hingegen sollte nicht unbedingt betreten werden. Die Gefahr, dass dieser zusammen bricht und Sie sich den Hals brechen, ist hier einfach zu groß. Lassen Sie diesen von einem Fachmann begutachten und entscheiden Sie dann, ob Sie ihn wegreißen lassen oder nur renovieren. Im Gegensatz zu heute wurde der Balkon früher aus robusten Echtholz gefertigt und könnte somit immer noch in einem guten Zustand sein.

Sanitäranlagen selbst renovieren

Sie haben erfolgreich die Terrasse neu gestaltet? Dann haben Sie nun ausreichend Erfahrung beim Fliesen legen. Nutzen Sie diese, um das Bad mit neuen Fliesen zu verkleiden. Meist ist es so, dass die Badezimmerfliesen in einem alten Haus weder zeitgemäß, noch ästhetisch ansprechend sind. Ihnen gefällt das Badezimmer insgesamt nicht? Dann entfernen Sie doch auch die Badewanne und die Waschbecken. All dies stellt für einen handwerklich geschickten Menschen gar kein Problem dar. Sollte jedoch eine antike Badewanne im Haus stehen, so ließe sich mit dieser ein extravagantes Badezimmer gestalten. Diese Chance sollte man sich nicht entgehen lassen.

Größere Renovierungsarbeiten, wie ein neues Eindecken des Daches oder die Erneuerung der Wasserrohre sollte man stets einem Fachmann überlassen.

Zuletzt noch ein Tipp: Sollte Wasser in den Keller dringen, so muss nicht zwangsläufig das Haus abgerissen werden. Oft lohnt es sich, eine Drainage um das Haus zu legen.

Die perfekte Befestigung für Kletterpflanzen

Eine perfekt gepflegte Fassadenbegrünung schmeichelt jedem Auge und führt bei allen Betrachtern zu einer außergewöhnlichen Faszination. Um dies jedoch zu erreichen, muss erst einmal einiges an Arbeit investiert werden. Auf was hierbei geachtet werden muss und welche Pflanzen sich in welchem Fall eignen, verrät die Internetseite http://www.gartus.de/fassadenbegrünung/. Dort erhält man die ersten wichtigen Informationen, wenn man sich mit diesem Thema auseinander setzen möchte. Wir wollen in unserem Beitrag die zwei beliebtesten Befestigungsmöglichkeiten erläutern.

Holzspaliere passen immer

Die klassische Befestigungsart für Kletterpflanzen ist das Holzspalier. Früher wurde dies nur in vertikaler Form angebracht, mittlerweile gibt es ausgeklügelte Gittersysteme. An diesen Holzspalieren kann sich eigentlich jede Pflanze festhalten und so weit hochklettern, wie das Holzgitter dies zulässt. Die Latten haben hierbei einen Abstand von durchschnittlich 25 Zentimeter zueinander – natürlich abhängig von der Pflanze, die verwendet werden soll. Daher gibt es auch Spaliere mit einem Lattenabstand von 15 und 40 Zentimetern. Logischerweise werden zusätzlich mindestens zwei Latten benötigt, die horizontal montiert werden: Oben und unten, manchmal sogar zwischendurch. Alle Latten haben eine quadratische Form und deren Ende kann nach Lust und Laune gestaltet werden.

An diesen Holzspalieren können sich die meisten Pflanzen selbst hochziehen, andere wiederum müssen angebunden werden.

Rankgitter aus Metall

Die moderne Form der Holzspaliere sind die Rankgitter aus Metall. Diese gibt es in unterschiedlichen Ausführungen und passen sich der Verwendungsart an. Viele möchten nur einen kleinen Teil ihrer Fassade bepflanzen, weshalb es auch kleine Wandgitter gibt. Die Gittermatten hingegen haben kurze Abstände zwischen den Stäben und eignen sich für einen sehr dichten Bewuchs. Viele Besitzer älterer Häuser nutzen ihre Kreativität und lassen die Pflanzen an bereits vorhandenen Schutzgittern aus Metall hochklettern.

Beide Systeme müssen jedoch an die Wand montiert werden. Der Fachhandel bietet hierzu natürlich das passende Montagezubehör an, damit auch wirklich alles an Ort und Stelle bleibt. Wer seine Fassade durch die Montage nicht beschädigen möchte, der könnte zu den Pflanzkübeln greifen, in die ein Holzgitter gesetzt wird. So kann die Pflanze nach oben klettern, ohne dass ein System an der Wand befestigt ist. Alternativ gibt es die freistehenden Rankgitter, die eigentlich als Sichtschutz kreiert wurden. Wer möchte, kann diese aber auch nahe an die Hauswand stellen. So sieht es dann aus, als wenn die Pflanzen direkt an der Wand Hochwachsen würden, es verbleibt jedoch ein kleiner Abstand zur Wand. Vielleicht gar nicht so schlecht, wenn man bedenkt, dass viele Insekten die Chance nutzen, über die Pflanzen in die Wohnung zu kommen. Der Abstand zur Wand könnte ein Eindringen über die Fenster verhindern.